Eugen Liengme – Gemälde, Installationen, Zeichnungen, digitale Grafik

Zeitgenössische Visualisierung und Nachhaltigkeit schliessen sich im Werk von Eugen Liengme nicht aus. Gemälde und Zeichnungen werden aus Farben mit natürlichen Pigmenten und natürlichen Bindemitteln gefertigt. Grundierungen, Farben, Lacke und Fixative werden im Atelier hergestellt. Hauptingredienzien sind natürliche Öle, Harze, Sumpfkalk, pflanzliche Leime, Quark und Kasein und Farbpigmente. Das Experimentieren mit Materialien gehört zu diesem Werk genauso wie das Experimentieren im künstlerischen Bildprozess.

In verschiedenen Arbeitsfeldern realisiert Eugen Liengme Darstellungsformenformen der menschlichen Figur, die traditionelle Anknüpfungen nicht vermeiden, sie zugleich aber experimentell hinterfragen, um neue Erscheinungsformen zu finden. Im Arbeitsfeld "Transfigure" etwa vereint der Künstler traditionelle Zeichnung mit digitaler Grafik.

Es entstehen zeitgenössisch individualisierte, sich ständig entwickelnde Positionen der visualisierenden Kunst.

Demnächst:

Der Kunstkeller Zürich zeigt Werke von Marco Andrea Ferronato (Guss, Stein) und Eugen Liengme (Bild, Bits).

Vernissage am 24. Oktober 2020, 17 bis 20 Uhr. Live-Performance soundandso um 18 Uhr.

Öffnungszeiten 25. Oktober bis 8. November: samstags und sonntags 16 bis 18 Uhr, donnerstags 18 bis 19.30 Uhr,
ausserhalb dieser Zeiten: Tel. 076'388'44'27.

Portraitbild von Eugen Liengme
Eine Ausstellung besuchen (english) ...

Visiting an exhibition of Swiss artist Eugen Liengme did not initially call to my call to my mind what is genereally associated with contemporary art. Or did it? Connotations to different periods in art history reflect in some of the ways this artist visualizes his quest into rendering the human form:

  • nearly classical ones in the drawings
  • almost expressionist ones in the directness of the brushwork in the paintings
  • sheer archaic  ones in the experimental use of fire and ember on the charred
  • wood panels
  • ritualistically staged ones in the installation work
  • frescoesk in the way paint is made and applied

Leaving from the exhibition I felt strongly connected to a process that links past and present. This artist explores ancient technics and experimentally develops these to achieve acutely present results. some of which are further enhanced by using the graphic potential of digital media. This work illuminates clearly how contemporary art is not an isolated phenomenon cut off from any references to past achievements.

Vera Anosova, art historian, Moscow

Complete English version of this website